Aktuelles


 

Die Spielplatz-AG des Kurshauses der Staatlichen Schule für Sehgeschädigte, vertreten durch die Schulleiter und den Verein zur Förderung sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher in Schleswig-Holstein e. V., vertreten durch Vorstandsmitglieder, informieren über die aktuell geplante Umgestaltung des Spielplatzes, der in diesem Jahr Schwerpunkt für die Verwendung der Spendengelder sein wird 

 

Zwischenbericht über die Planung der Neugestaltung des Spielplatzes hinter dem Kurshaus

Seit gut einem Jahr existiert eine Arbeitsgruppe, die sich aus pädagogischen Mitarbeiterinnen des Internates der SIfH und des Kurshauses der SfS zusammensetzt.

 Gemeinsames Ziel ist die Neugestaltung des Spielplatzes hinter dem Kurshaus, um den Kindern, die ihn nutzen, 

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vielfältige, abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten zu bieten,

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Anregungen für alle Sinne zu geben,

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Herausforderungen bereit zu stellen, an denen die Kinder sich erproben können,

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ein gesundes Austoben zu ermöglichen,

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rollstuhlgerechte Zugänge zu schaffen.

Aus dem Internat nutzen hauptsächlich die hörgeschädigten Vorschulkinder den Spielplatz. Die sehgeschädigten Kinder, die während der Kurse auf dem Spielplatz spielen, sind in der Regel im Grundschulalter und bis ca. 12 Jahre alt. 

Das bedeutet, dass bei der Spielplatzplanung den Bedürfnissen der unterschiedlichen Altersgruppen und Sinnesschädigungen Rechnung getragen werden muss.

Die hörgeschädigten Vorschulkinder benötigen einen geschützten Platz, der optisch abgegrenzt ist. Geräte müssen für diese Altersgruppe sicher oder zumindest absperrbar (abhängbar, z.B. Schaukeln) sein.

Die sehgeschädigten Kinder brauchen eine Spielfläche in Hörweite des Kurshauses, die für sie eigenständig erschließbar und mit optischen, akustischen und haptischen Markierungen versehen ist. 

Während der gemeinsamen Treffen wurden viele Ideen und Verbesserungsvorschläge gesammelt, die nun auf ihre Realisierbarkeit durchgesehen werden müssen.

Dazu wurde Kontakt mit der Mutter eines hörgeschädigten Mädchens, Fr. Bücker, aufgenommen, die bereits Erfahrung gesammelt hat bei der Planung und Gestaltung von Spielplätzen.

Mit ihrer Unterstützung werden zur Zeit Firmen gesucht, die Spielplätze anlegen und für unser Vorhaben passende Spielgeräte verkaufen, sowie dazu bereit sind, einen Plan für den Spielplatz zu zeichnen und ein Orientierungsangebot aufzustellen. 

Derzeitige Gegebenheiten des Spielplatzes:

Zur Zeit befindet sich auf dem Spielplatzgelände ein Schaukel-Kletter-Gerüst aus Metall, eine Metall-Eisenbahn, eine Holz-Plastikrutschbahn, zwei Sandkästen und eine Holzhütte. Daneben liegt eine etwas abschüssige Rasenfläche und, durch eine Hecke getrennt, eine weitere Sandkiste mit einer hohen Metallrutschbahn.

DerZugang ist auf der einen Seite direkt neben dem Kurshaus über leicht abschüssige Treppenstufen aus Naturstein, die unterschiedlich hoch sind und bei Feuchtigkeit rutschig werden.

Auf der anderen Seite führt eine ...stufige Treppe auf die Spielplatzebene. 

Überlegungen zur Umgestaltung: 

  1. Gestaltung des Geländes:

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der Spielplatz kann auf die Rasenfläche ausgedehnt werden;

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die Neigung des Geländes berücksichtigen und evtl. mit einbeziehen (Rutschbahn, Wasserlauf, abschüssige Strecke für Bobbycars und Roller)

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Anlegen einer Feuerstelle

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überdachte Bänke für Erzieherinnen

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Springbrunnen (so groß, dass Kinder darin sitzen können)

 

  1. Umgang mit vorhandenen Geräten und Strukturen:

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alte Metallspielgeräte sollen entfernt werden,

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die alten Bäume sollten erhalten werden, Umgang mit herabfallendem Obst muss noch besprochen werden,

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Betonwand hinter den Bäumen soll gelb gestrichen (guter Kontrast) oder begrünt werden,

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die Betonstufe (vor dem Metallklettergerüst) kann zugeschüttet werden,

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das Spielplatzgelände kann durch Entfernen der Büsche zur Feuerwehrauffahrt hin, erweitert werden. Die dort befindliche Metallrutsche soll entfernt werden.

 

  1. Wege/Zugänge:

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Ein rollstuhlgerechter Zugang (Rampe) zum Spielplatz soll angelegt werden,

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der vorhandene schmale Weg soll mit der Rampe verbunden, asphaltiert und optisch markiert  werden; eine Erweiterung zu einem Parcour wäre wünschenswert und für die kleinen Fahrzeugfahrer attraktiv,

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die Treppe neben dem Kurshaus muss erneuert und mit einem Geländer versehen werden.

 

  1. Neue Spielgeräte:

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Netzschaukel für mehrere Kinder

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Einzelschaukeln

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Turnstangen

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Balancierbalken (Baumstamm)

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großes Klettergerüst mit Hängebrücke (oder Dschungelbrücke) und Rutschbahn, evtl. in Form eines Schiffes

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erhöhter, Rollstuhl-zugänglicher Sand+Wasserspielkasten am Klettergerüst

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Sandkasten

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kleine Wippe

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Weidentipi

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einbetonierte Bäume als Kletterbäume

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Wippbretter

 

  1. Wegen der  unterschiedlichen Behinderungen zu beachten:

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keine Plastikrutsche (à CI-Kinder)

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Schaukeln abnehmbar

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Schaukeln müssen z.B. durch Bepflanzung begrenzt werden, um Unfälle zu vermeiden

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Spielgeräte farblich, akustisch und taktil markieren

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Spielplatz rollstuhlzugänglich

 

  1. Aufbewahrung beweglicher Spielzeuge:

Ein Schuppen sollte aufgestellt werden mit je einem Raum für Internat und Kurshaus für kleinere, bewegliche Spielgeräte (z.B. Sandspielzeug), Fahrzeuge und abnehmbare Teile der großen Spielgeräte (Schaukeln).