Damit
Sie auch wissen, mit wem Sie es zu tun haben, wollen wir uns auf dieser Seite
einmal kurz vorstellen. Neben der Entstehungsgeschichte des Vereins, sowie den
Aufgaben und der Kernziele, die sich der Verein gesetzt hat, finden Sie auch
einige Bilder unseres Kurshauses. Weitere
Bilder können Sie sich in unserer regelmäßig aktualisierten Bildergalerie
anschauen.
Unsere
Entstehungsgeschichte
Aufgaben
und Ziele
Unser
Kurshaus
Der
Vorstand
Erinnerungen an die Gründung des
Vereins zur Förderung sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher in
Schleswig-Holstein e. V.
Am 20. April 1982 war die Staatliche
Schule für Sehbehinderte – so hieß sie damals – von der Landesregierung
gegründet worden. Am 1. August 1983 nahmen sieben Lehrkräfte, die alle
Sehbehindertenpädagoginnen oder –pädagogen waren, die Arbeit der mobilen
Unterstützung und Beratung auf.
Unter den Lehrkräften bestand
Einigkeit, dass die Arbeit der Schule ohne einen Verein nur schwer denkbar wäre.
Dafür gab es vor allem zwei Gründe:
Zum einen kann ein Verein die Arbeit
der Schule ideell und finanziell fördern. Er kann Ziele und Arbeitsweise der
nach einem neuartigen Konzept arbeitenden Schule im Lande bekannt machen,
insbesondere bei Eltern mit sehgeschädigten Kindern. Er kann Geld einwerben über
Beiträge und Spenden und die Arbeit der Schule in den Bereichen unterstützen,
die nicht mit Haushaltsmitteln der Landesregierung finanziert werden können. Zum
anderen kann der Verein zumindest einen Teil der Aufgaben übernehmen, die in
anderen Schulen die Eltern in der Schulkonferenz wahrnehmen, nämlich die Arbeit
der Schule kritisch oder ermunternd begleiten.
Es fanden sich noch im Jahre 1983
Eltern, die bereit waren Ämter zu übernehmen. Eine Satzung wurde vorbereitet,
die sich an diejenige der „Vereinigung der Freunde blinder Kinder e. V.“ in
Hamburg anlehnte.
Und so waren die Voraussetzungen
gegeben, dass eine Gründungsversammlung einberufen werden konnte. Sie fand am 9.
November 1983 statt. Die Anwesenden – es waren Eltern und Lehrkräfte der Schule
für Sehbehinderte – billigten die Satzung und den Namen des Vereins, der bis
heute nicht geändert worden ist, und wählten den ersten Vorstand. Ihm gehörten
an:
Frau Ursula
Sturm aus Klausdorf als Vorsitzende
Herr Norbert
Holst aus Klausdorf als stellvertretender Vorsitzender
Herr
Kurt-Harro Janshen aus Neuwittenbek als Schriftführer
Frau Karin
Mordhorst aus Surendorf als Kassenwartin
Frau Ursula
Stange aus Glücksburg
Frau Monika
Neubauer aus Büdelsdorf und
Herr Uwe
Körner aus Tönning als Beisitzer.
Als
Geschäftsführer wurde der Leiter der Schule für Sehbehinderte, Dr. Peter
Appelhans benannt.
Am 21. November 1983 besuchten die
beiden Vorsitzenden und der Geschäftsführer den Notar Hornig um die Eintragung
in das Vereinsregister vorzubereiten. Die Eintragung erfolgte am 7. März 1984.
Der neue Vorstand steckte voller
Energie und Tatkraft. Um zu erfahren, was man denn alles tun könne, wurde ein
Treffen des Vorstandes mit dem Vorstand der „Vereinigung der Freunde blinder
Kinder e. V. in Hamburg“ verabredet, das am 24. Januar 1984 stattfand.
Unmittelbar nach der Gründungsversammlung wurden Elterngesprächskreise ins Leben
gerufen, von denen einige mehrere Jahre existierten. Im Mai erschien die erste
Ausgabe des Informationsblattes des Vereins „Die Sehschärfe“. Bis 1987 wurden
vier Ausgaben an die Mitglieder versandt, die von Vereinsaktivitäten und dem
Leben der Schule berichteten.
Sehr bald entschloss sich der Verein,
dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) beizutreten, in dem sehr
viele Vereine und Einrichtungen zusammengeschlossen sind, die zum Wohle von
Menschen mit Behinderungen arbeiten. Ein Freistellungsbescheid des Finanzamtes
für Körperschaften wurde beantragt und ausgefertigt. Damit war die
Gemeinnützigkeit des Vereins bestätigt, und es konnten Spenden eingeworben
werden, z. B. bei Gerichten, die Straffälligen Bußen auferlegen, die sie
gemeinnützigen Organisationen zukommen lassen.
Im Laufe der Jahre hat es
verschiedene Vorstände gegeben, die die Arbeit der Schule konstruktiv begleitet
haben. Der größte Erfolg des Vereins war zweifellos die Aktion zur Rettung des
Kurshauses, das nach Plänen der Landesregierung nicht renoviert, sondern durch
eine Gruppe im Internat der Schule für Hörgeschädigte ersetzt werden sollte.
Unter dem Vorsitz von Helmut Sternberg konnten die notwendigen mehr als 300.000
DM von kleinen und großen privaten Sponsoren eingeworben werden.
Eine Aktion des Vereins hat sich bis
heute nicht verändert: Der Vorstand und die Lehrkräfte der Staatlichen Schule
für Sehgeschädigte veranstalten jedes Jahr für sehgeschädigte Kinder, deren
Eltern und Freunde ein Sommerfest. In den ersten Jahren fand es in Schleswig
statt, inzwischen an wechselnden Orten.
Der Verein hat
sich zur Aufgabe gesetzt, die Bildung und soziale Eingliederung von Kindern und
Jugendlichen mit Sehbehinderung und Blindheit sowie schulische und soziale Maßnahmen,
die diesem Ziel dienen, zu fördern.
Dies hat von
Beginn an zu einer engen Verzahnung des Vereins mit der Staatlichen Schule für
Sehgeschädigte in Schleswig geführt. Dabei konzentriert sich der Verein auf
die Unterstützung und Durchführung von Gruppen- und Einzelmaßnahmen, die die
physische, psychische, kognitive und soziale Entwicklung der Kinder und
Jugendlichen fördern und deren Kosten nicht von anderen Trägern übernommen
werden.
Abgeleitet aus
den o.a. Kernzielen unterstützt der Verein:
·
die Förderung der selbständigen Lebensführung der Kinder
bereits im Rahmen der Frühförderung bis zur Beendigung der Berufsausbildung;
·
die Unterstützung einzelner Kinder und Jugendlicher bei
individuellen Problemen;
·
die Einrichtung und Fortführung von Selbsthilfegruppen, z.B. im
Rahmen von Eltern-Kind-Treffen, Elternkreisen und Ehemaligentreffen;
·
die Integration von Kindern und Jugendlichen in Schule,
Berufsleben und Gesellschaft im Rahmen von Projekten;
·
die Maßnahmen der Staatlichen Schule für Sehgeschädigte durch
die finanzielle Unterstützung bei der Hilfsmittelausstattung (PCs,
Bildschirmlesegeräte), Lehr- und Lernmittelausstattung, z.B. im Rahmen der
Kursarbeit;
·
den Erhalt des Kurshauses in Schleswig zur Durchführung von
Kursen, Seminaren, Workshops etc.;
·
die Aufklärung der Öffentlichkeit über Belange von Menschen mit
Sehschädigungen.
In der
Kursarbeit werden den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern neben der
Beratung und Unterstützung vor Ort spezielle Fertigkeiten vermittelt und Möglichkeiten
zum Erfahrungsaustausch und zur Auseinandersetzung mit der Behinderung geboten.


Der Vorstand unseres Vereins besteht aus der Vorsitzenden Karin Friese-Harenberg, dem
stellvertretenden Vorsitzenden Ulrich Johannsen, der Kassenwartin Sylvia Winker,
dem Schriftführer Jens Spielberg und den Beisitzern Hartmut Krüger,Diana Wegener, Horst
Godbersen, Niels Luithardt. Unser ehrenamtlicher Geschäftsführer ist
Klaus Wißmann. Wir treffen uns regelmäßig in der Gutenbergschule in Kiel oder
im Kurshaus in Schleswig zu den Vorstandssitzungen, die öffentlich sind.